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Red Hand Day: Heveling in Kaarster Gymnasium
14.02.2012 |30 rot triefende Handabdrücke im Klassenzimmer des Kaarster Gymnasiums: Die Abdrücke stammen von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 6b des Georg-Büchner-Gymnasiums und von dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Der Parlamentarier besuchte die Kaarster Schüler anlässlich des „Red Hand Day“, dem weltweiten Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindersoldaten.
Ansgar Heveling nahm eine Schulstunde lang die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Einsatz von Kindersoldaten zu sprechen. Die Schüler der Klasse 6b hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihrem Handabdruck auch eine persönliche Forderung an die UN beizufügen. „Bei uns in Deutschland ist der Einsatz von Kindersoldaten zum Glück kein Thema. Dennoch ist mir wichtig, dass wir auch bei uns auf dieses Problem aufmerksam machen“, sagte Ansgar Heveling im Georg-Büchner-Gymnasium. „Der ‚Red Hand Day‘ ist eine tolle Aktion, mit der wir insbesondere die Kinder, aber auch die Erwachsenen, für das Thema Kindersoldaten sensibilisieren“, so der Bundestagsabgeordnete. Die roten Handabdrücke wird Ansgar Heveling nach weiteren Sammelaktionen über das Berliner Verbindungsbüro der UN an die Vereinten Nationen in New York weiterreichen.
Hintergrund:
Der „Red Hand Day“ ist der globale Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten. Er erinnert jährlich am 12. Februar an das Inkrafttreten eines wichtigen Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention vor zehn Jahren, das Kinder unter 18 Jahren vor Krieg und Gewalt schützen soll. Weltweit sammeln Aktivisten rote Handabdrücke, die das Nein zur Rekrutierung von Kindersoldaten symbolisieren. Nach Angaben des Hilfswerks terre des hommes werden weltweit rund 250.000 Jungen und Mädchen als Soldaten in militärischen Auseinandersetzungen eingesetzt, die meisten davon auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land mit den meisten Kindersoldaten ist laut terre des hommes Birma. Kindersoldaten kämpfen in Kriegen und bewaffneten Konflikten im Kongo, Burundi, Ruanda, Uganda, dem Sudan, Äthiopien, Eritrea und Liberia. Kindersoldaten gibt es aber auch in Kolumbien, wo etwa 14.000 Kinder in paramilitärischen Verbänden kämpfen müssen. Auch in Indien, Afghanistan, den Philippinen und Indonesien wird eine unbekannte Anzahl von Kindern in Kriegen als Soldaten eingesetzt.
Weitere Informationen zum Red Hand Day: www.aktion-rote-hand.de
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